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LEER 06/21 Deutschlandtour

Nun geht es also zu Mittag von Frankfurt nach Leer (Ostfriesland) – 476km – zu Wolfgang. Auch den habe ich im Hotel Orchid Inn in Angeles kennengelernt, wie Papa Razzo. Habe mit ihm schon viel Spaß gehabt auf den Philippines und einmal machten wir auch schon in Thailand Urlaub.

Überall viele Baustellen und Stau.

Nach 18 Uhr treffe ich dann ein und Wolfgang begrüßt mich schon freudig.

Mich begeistern überall diese roten Häuser. Wolfgang hat dieses Haus günstig als “für Bastler” gekauft und das Dachgeschoss wunderschön komplett ausgebaut und eingerichtet. Das Erdgeschoss ist (noch) Werkstätte und Geräteschuppen, aber es gibt dort ein eingerichtetes Gästezimmer (für mich).

Im Badezimmer gibt es sogar ein Pissoir. Habe ich auch noch nie in einer Privatwohnung gesehen 😉

Das ist das Erdgeschoss, mit allem Werkzeug für seine Firma, als auch privat zum basteln.

Im Garten, gleich neben der Terrasse mit dem Grill steht ein begonnener Katamaran und sein Flugzeug.

Auch seine thailändische Freundin (Internetbekanntschaft, hat er sich etwas anders vorgestellt) ist auf 3 Monate hier zu Besuch.

Nun fahren wir Getränke und Abendessen einkaufen.

Hier im Supermarkt gibt es alle Getränke von Schweppes in ZERO (ohne Zucker), in Wien leider (noch) nicht.

In der Pizzeria kaufen wir das Abendessen.

Nach dem Abendessen sitzen wir noch etwas im Garten, aber am Abend wird es schon etwas kühl.

Ein letzter Cocktail noch im “Livingroom”, dann geht es zum schlafen.

Am späten Vormittag gibt es ein gutes Frühstück für mich.

Dann führt er mich nach Papenburg zur großen Meyer Schiffswerft. Als ich ihn frage, ob er nicht mit mir in die Werft gehen will sagt er: “Bitte nicht, ich kenne die sehr gut, habe dort 3 Jahre lang gearbeitet. Aber ich hole Dich nachher wieder ab.”

Schon von außen ist die Werft faszinierend. Vor der Werft liegt schon ein drittel Schiff im Wasser. Die großen Schiffe werden alle in 3 Teilen gebaut, geht sich sonst nicht aus. Draußen im Wasser werden die 3 Teile dann “verheiratet” (das heißt wirklich so!).

Hier ein Modell von der ganzen Anlage.

Hier sieht man die Dimensionen von der Werft. Die größte Halle (6), alles ohne Steher und Träger, sonst würde man ja kein Schiff hinaus bringen. Wahrscheinlich auch die größte Schiebetüre Europas: 125 x 75 Meter.

Oben ein Schiffsteil in Arbeit. Bei klick auf das Bild oder MEYER WERFT Video gibt es ein Video von der Entstehungsgeschichte, dem hinausbringen aufs Meer, ein kurzer Lifeeinblick in die Arbeit und eine Zusammenfassung (ca. 20min.). Bei einem klick auf das untere Bild oder MEYERWERFT PAPENBURG gibt es alle Bilder von meinem Werft Besuch.
Wolfgang holt mich nicht nur pünktlich um 15Uhr ab, ich darf auch selber nach Hause fahren mit dem geilen MERCEDES. Ich bin noch nie einen 8 Zylinder MERCEDES 500 mit 330PS gefahren, echt cool.

Zu Hause studiert er wieder Schiffspläne für seinen Katamaran, den er in 2 Jahren fertig gebaut haben will. Dann möchte er in Pension gehen und ein Jahr lang die Welt umsegeln.

Danach holen wir seine Tochter von Ihrer Mutter ab und er zeigt mir den nächsten Hafen.

Es gibt sogar eine Autofähre da, allerdings hat nur ein Auto darauf Platz.

Ins “Alte Fährhaus” gehen wir später noch auf einen Drink, aber vorher gibt es noch ein Eis.

Danach fahren wir, an der Windmühle vorbei, auf die andere Seite des Hafens.

Wolfgang möchte fragen, ob es noch einen Liegeplatz für seinen Katamaran gibt, nur der Hafenmeister ist leider nicht da.

Am Heimweg kommen wir noch an Wiesen vorbei, wo Kühe grasen. Die Gegend ist sehr schön und überall diese roten Häuser.

Zu Hause angekommen wird alles für das Grillen vorbereitet. So nebenbei im Fernsehen: Deutschland gewinnt gegen Portugal mit 3:1

Nach dem Essen schaue ich mir sein Flugzeug etwas genauer an. Ich wäre so gerne mit ihm geflogen, aber das Flugzeug ist schon zerlegt und verkauft. Er wartet nur mehr, dass es abgeholt wird. 21 Jahre lang ist er geflogen, das interessiert Ihn nicht mehr – nur mehr Interesse für Boote.

Am Abend machen wir bei Cocktails noch eine kleine Thaiparty. Bei klick auf das Bild oder THAIABEND LEER gibt es ein kurzes Video dazu.

Ich schlafe bis nach 15Uhr am Sonntag. Während ich mein Frühstück esse, macht Wolfgang mit seiner Freundin Erdbeer- und Kirschenmarmelade.

Am Abend wird wieder gegrillt. Ist ja sehr viel von gestern übrig geblieben.

Nach der Grillerei schaue ich mir die 2 Rümpfe des zukünftigen Katamaran an. Habe nicht geglaubt, dass der Rumpf innen “Mannshöhe” hat, also man da drinnen tatsächlich stehen kann. Ein Rumpf ist 11 Meter lang und man kann darin alle Nebenräume (Küche, Bad, WC, Schlafzimmer, u.s.w.) machen. Er möchte zwischen den 2 Rümpfen 6 Meter Abstand machen. Also hat er über 60m² nur fürs “Wohnzimmer”. Manche Leute haben eine kleinere Wohnung! Wird eine spannende Sache, aber er ist durch und durch ein Handwerker und ich traue ihm zu, dass er das alles machen kann, die Spezialteile hat er zum Teil schon, andere muss er noch besorgen (Motor, Segel, Winden, Elektromotoren…) Habe ihm gesagt, wenn der Katamaran fertig gebaut ist und das erste mal ins Wasser gelassen wird, möchte ich auf jeden Fall dabei sein: da fahre ich wieder nach Ostfriesland!

Noch ein Blick von oben – von dem Rumpf vom Katamaran.

Nach dem Abendessen quatschen wir noch lange, da es ja mein letzter Abend in LEER ist. Als er dann schlafen geht um 23Uhr fahre ich dann los Richtung Heimat. 1.431 km bin ich bis jetzt gefahren, 1.166 km habe ich noch vor mir bis Wien. Ich weiß noch nicht ob ich durch fahre, oder irgendwo am Weg eine Schlafpause mache.

Kurz vor 5 Uhr früh bin ich dann in Erfurt. Dort wohnt auch ein Freund von mir: Frank, den ich auch im Orchid Inn in Angeles kennen gelernt habe. Er hat aber leider keine Zeit für mich und somit fahre ich gleich weiter Richtung Wien.

Um ca. 10 Uhr bin ich wieder in Österreich und gönne mir in der LANDZEIT ein ausgiebiges Frühstück.

Es scheint, ich bin am V.I.P. Parkplatz, wenn man auf die Autonummern schaut 😉

Ich fahre dann doch gleich ohne schlafen durch bis Wien. Um ca. 13 Uhr bin ich schon beim tanken und Auto waschen in Wien und kurz darauf in meiner Wohnung, bei meinen geliebten Palmen.

Also Zusammenfassung: Obwohl ich fast 3.000 km in 10 Tagen gefahren bin (das fahre ich sonst fast in einem Jahr!) war es nicht anstrengend und wunderschön. Natürlich hatte ich auch großes Glück mit dem Wetter. Zuerst in Karlsruhe bei Papa Razzo und Mama Razzo, wo ich den schönen Schlossgarten gesehen habe. Dann bei meinen Freunden Karin und Gary einige Tage in Frankfurt. Der große Palmengarten, ein Traum. Danach in Ostfriesland (Otto Walkens habe ich nicht getroffen…) bei meinem Freund Wolfgang. War sehr lustig, dann die faszinierende Meyerwerft in Papenburg. Das erste mal mit einem MERCEDES 500 selbst fahren war auch cool, der Thaiabend, die Grillerei und der Hafen… ECHT GEIL !
Wer alle Bilder von meiner 10tägigen Deutschlandtour sehen möchte, schaut in meinen Galerien auf DEUTSCHLAND 06/21 .
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