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ERNST GEIGER Buchpräsentation bei THALIA 06/10/21

Ernst Geiger, der viele Jahre lang Chef der Mordkommission war und ein sehr alter Freund von mir ist, hat zu seiner ersten Buchpräsentation in der Buchhandlung Thalia geladen. Ich lasse mein Auto bei der Endstation U3 in Ottakring stehen und fahre mit der U-Bahn bis Landstrasse und steige direkt bei der Buchhandlung Thalia aus.
Ich möchte gleich voraus schicken, dass ich noch nie bei so einer Lesung war. Dachte mir, es werden dort ein paar Leute sitzen, er wird ein paar Zeilen aus seinem Buch lesen und das war es dann. Schätzte, das wird vielleicht 1 Stunde dauern, im Endeffekt war ich fast 4 Stunden dort. War ganz toll, sehr spannend und informativ. Es waren ca. 200 Gäste da und für wenige Stunden war das wahrscheinlich der sicherste Platz in Österreich. Alles, was Rang und Namen hat bei der Polizei – sowohl aus der damaligen Zeit, als auch jetzt aktive – war anwesend.

Ales erstes von meinen alten Freunden sehe ich Ecki und setze mich gleich dazu.

Dann folgt einmal eine lange Begrüßung und die Frage, wie er auf die Idee kam, ein Buch zu schreiben. Danach erklärt er, warum das Buch “HEIMWEG” heißt. Es handelt von den 3 Mädchenmorden in Favoriten in den späten 80er Jahren, die alle am Heimweg ermordet worden sind. Das Buch ist nach wahren Tatsachen – die Morde, die damals ganz Österreich erschütterten. Aber auch etwas Fiktion ist dabei, sonst wäre es kein Roman, höchstens eine Dokumentation geworden. Dann schildert er die Anfänge der Polizeiarbeit in der Mordkommission: damals gab es weder Handy noch PC und von DNA Tests war man noch sehr weit entfernt. Der erste DNA-Fall in Österreich war 1994: Jack Unterweger. Davor war man froh, wenn man die Blutgruppe des Mordopfers (bzw. anderer Blutspuren) ermitteln konnte.

Hoch spannend erzählt er, mit PowerPoint Folien unterlegt, wie das damals gelaufen ist mit der polizeilichen Aufklärungsarbeit.

Nach der ausführlichen spannenden Erzählung vom Mordfall Alexandra Schriefl wird ein Stück davon aus seinem Buch vorgelesen. Danach kommt der Fall Christine Beranek.

Wieder detailliert und hochspannend erzählt, dann der Fall Nicole Strau.

Danach erzählen noch einige aktive der damaligen Zeit, wie sie in den Fall involviert waren. Es beginnt: Ex-Innenminister Franz Löschnak.

Danach langer Applaus, war wirklich hochinteressant – besser als ein Fernsehkrimi. In der Zwischenzeit sind auch Claudia, Michi und Erwin eingetroffen…alles Freunde von mir, die ich schon über 50 Jahre kenne.

So ziemlich jeder hat zumindest ein Buch (ich drei) gekauft und möchte natürlich eine Widmung. Lange Schlange beim Warten.

Erwin zeigt die richtige Körperhaltung eines Fotographen!

Es gibt noch Brötchen, Mineralwasser und Wein.

Michi und Erwin schauen schnell, ob die Welt noch steht…

Nach einem Selfie noch ein “Prominentenfoto”.

Wir gehen dann gleich gegenüber ins “MARCO POLO” auf Running Sushi, währen wir auf Ernst Geiger warten, der noch immer mit signieren der Bücher beschäftigt ist.

Endlich hat es auch er geschafft und stoßt zu uns, dem “harten Kern”, der noch anwesend ist.  Wir sitzen schon vor dem Lokal, da drinnen bereits geputzt wird und das Sushi ist auch nicht mehr “Running”.

Der Arme hat sich die Finger wund geschrieben und kein Brötchen mehr ergattert, daher bekommt er noch eine Portion “standing” Sushi.

Es war ein wunderbarer, sehr spannender und interessanter Abend. Auch meine persönliche “Mordversuch Geschichte” habe ich natürlich erzählt. Wir haben uns ausgemacht, dass wir uns schon sehr bald bei Claudia und Michi auf einen (oder zwei, drei) Punsch treffen.
There are 2 comments
  1. Gerry

    Hab’ über das Buch eine Vorpräsentation im TV gesehen. Die Lesung bzw. persönliche Begegnung hätte ich auch spannend gefunden.

    • Ja, war echt ganz toll und auch extrem spannend…wie die Polizeiarbeit unter den damaligen Voraussetzungen (kein Handy, kein PC, kein DNA Test) durch zähe Recherchen und jahrelange Arbeit doch zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden kann.

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