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AMSTERDAM 23/10/21

Wir haben uns entschlossen, einen Kurztrip – 4 Tage nach Amsterdam zu machen, da ja am 26.10. ein Feiertag ist. Ich möchte erwähnen, dass ich mir vorgenommen – und es bis jetzt auch gehalten – habe, keinen Blog mehr mit mehr als 100 Fotos zu machen. Aber diesmal sind es ein paar mehr. Habe aussortiert und aussortiert (aus ca. 5.000 Fotos), aber es gibt so viel schönes und interessantes in Amsterdam zu sehen, ja sorry. Also begonnen hat das ganze schon sehr zeitig, um 5Uhr30 sind wir bereits am Airport Schwechat, nachdem uns ein Großraum Taxi (€ 80) alle zusammen gesammelt hat. Noch eine Zigarette, dann geht es hinein – mit Maske.

Wir sind sehr überrascht, dass um diese Tageszeit schon so viele Leute am Flughafen sind.

Einchecken brauchen wir nicht, da ich das schon vorher übers Internet gemacht habe und wir nur mit Handgepäck unterwegs sind. Ich war natürlich wieder Treffer beim Security Check: Nicht nur, dass Sie mich – weil ich mit meinem Herzschrittmacher nicht durch die Röntgenkontrolle gehe – wieder komplett ausgezogen haben, haben sie auch mein (Hand-) Gepäck genau durchsucht. Dabei haben sie mir gleich mein Mundspülwasser, meine ALOE Creme und meine Zahnpasta weggenommen. Ich weiß natürlich, dass man das nicht ins Handgepäck geben soll, aber wenn wir nur Handgepäck haben ? Gerhard hat dann im Hotel etliche Tuben und Flüssigkeiten ausgepackt – da war gar nichts.
O.K. Aber auch überstanden, jetzt noch die letzte Zigarette im Raucherkammerl, das es in Schwechat zum Glück noch gibt.

Kurz vor 7Uhr boarden wir und fliegen fast pünktlich weg. Ein sehr schöner Tag beginnt..

Es kommt das Tageslicht und wir sehen beim Start sehr schön auf Wien-Schwechat.

Ein herrlicher Sonnenaufgang über den Wolken.

Während dem Flug schauen wir uns noch einmal genau die Karte von Amsterdam an. Wir haben festgestellt, dass 3/4 der Sehenswürdigkeiten relativ nahe beisammen im Zentrum sind und auch unser Hotel (großer schwarzer Punkt in der Mitte der Karte) im Zentrum ist. Natürlich ist das sehr praktisch.

Um ca. 9Uhr sind wir am Airport Schiphol in Amsterdam.

Wir sind dann auch gleich im Hotel, welches ja auch am Airport ist.

Oh – Entschuldigung! Ich habe da zuerst etwas verwechselt. DAS ist unser Hotel – Hotel Clemens.

Nach dem Öffnen der Eingangstüre trauen wir unseren Augen nicht: Die Treppen sind sehr steil, eine abenteuerliche Sache. Lift gibt es natürlich keinen, da die Häuser zu schmal sind. Bis zum ersten Stock (Rezeption und Frühstücksraum + 2 kleine Raucherbalkone) sind es NUR 35 Stufen. Aber wir wohnen im dritten Stock, das sind dann 96 Stufen, sehr spannend. Bei uns hätte ganz sicher kein Lokal oder Hotel mit solchen Stufen eine Betriebsgenehmigung erhalten!

Aber: das Hotel ist zwar klein (ca. 20 Zimmer), aber sehr nett, das Personal freundlich und auch das Frühstück gut. Es ist zwar ein kleines Frühstücks Buffett, aber doch eine schöne Auswahl und wird permanent aufgefüllt. Von dem Balkon haben wir eine schöne Aussicht und wir bekommen sogar noch ein Frühstück.

Gerhard packt gleich seine große NIKON aus und macht die ersten Probeaufnahmen. Fast alle Häuser haben ganz oben in der Mitte einen Stahlträger mit einer Rolle (Flaschenzug) herausragen. Da viele Häuser sehr schmal sind und auch keinen Lift haben, ist das die einzige Möglichkeit, große Gegenstände – z.B. Möbelstücke in die Wohnung zu befördern.

Das Zweibettzimmer für Karin und Thomas ist jetzt fertig, unser Dreibettzimmer noch nicht. Somit stellen wir alle unser Gebäck ins Zweibettzimmer und machen uns gleich auf die erste Erkundungstour – Richtung Zentrum.

Nun sehen wir die erste Gracht. Amsterdam ist ja durchzogen von vielen künstlich angelegten Grachten, es herrscht ein reger Bootsverkehr. Wir sehen viele, schöne, alte Gebäude auf unserem Marsch ins Zentrum.

Am Hauptplatz warten nicht nur sehr viele Tauben, sondern auch schon der Tod auf mich.

Wir informieren uns in einem Touristenbüro, welche Möglichkeiten von Besichtigungen es gibt.

Auf jeden Fall gibt es sehr viele Geschäfte mit Käse.

Dann trinken wir Kaffee und ein paar Drinks im “Grasshopper”, ein nettes Restaurant mit schöner Aussicht und beheiztem Garten. Das Personal ist auch extrem freundlich, da werden wir noch öfter sein.

Dann weiter ein Bummel durch die Innenstadt. Wir sehen sehr viele Geschäfte für Marihuana und Haschisch, auch viele Coffeeshops, wo man das Zeug rauchen kann.

Den Stoff gibt es hier in allen Ausführungen. Nicht nur zum Rauchen, sondern auch Cookies, Energiedrinks und Mushrooms.

Und schon wieder lauert der Tod auf mich.

Die Straßenbahn, bei uns auch “Gleishund” genannt, heißt hier: FLOKI – witzig.

Gerhard hat für morgen einen großen Ganztagesausflug um €45 übers Internet gebucht. Dazu gibt es natürlich eine Abfahrtszeit und Adresse, die wir jetzt schon einmal suchen, damit wir morgen in der Frühe keinen Stress haben. Wir gehen da mehrmals hin und her, die Auskunft in dem einen Reisebüro war nicht sehr hilfreich. Wir fragen uns weiter durch.

Da hinter dem Hauptbahnhof “Central Station” sollte morgen die Abfahrt sein. Hoffen wir zumindest, morgen wissen wir es dann ganz genau.

Schluss mit der Suche. Jetzt machen wir einmal eine Grachtenfahrt: 1 Stunde €13. Nach korrektem Corona Check geht es dann aufs Boot.

Es sind sehr viele Boote auf den Grachten unterwegs. Manchmal ist es sehr eng, da muss dann ein Boot warten, bis das andere vorbei ist. Es sind auch manche Kurven sehr eng, wo die Boote reversieren müssen, um ums Eck zu kommen.

Viele Leute leben hier auch auf Hausbooten, am Rande der Grachten. Die sind alle ans öffentliche Netz (Strom) angeschlossen. Aber das wohnen am Hausboot ist auch nicht mehr so billig, da die Leute jetzt auch etwas bezahlen müssen, eine Benützungs- bzw. Stellplatzgebühr, so eine Art Miete oder Pacht.

Hier eine Zugbrücke.

Und das ist angeblich der schönste Platz der Grachten. Da sieht man 7 kleine Tunnels hintereinander. Die sind sehr schmal und nieder, da kommt gerade knapp ein Boot durch. Natürlich fahren auch hier viele Boote, auch Gegenverkehr, das ist dann eine spannende Angelegenheit.

Der Bahnhof vom Wasser aus.

Und das ist das größte Hochhaus der Stadt. Ganz oben steht noch eine Schaukel, wo man über die Stadt fliegen kann. Da wollen wir natürlich in den nächsten Tagen auch noch hinauf.

Ein sehr großes Chinarestaurant schwimmt da im Wasser. Das ist ein Nachbau eines Restaurants in China, nur: da gibt es nur 700 Sitzplätze, im Original 5.000 .

Hier die sehr bekannten holländischen Clogs, nur die sind eine Nummer zu groß für mich.

Und nun: Hunger. Auch die Pommes Frittes sind hier sehr beliebt und gibt es überall. Doch bei diesem Verkaufsstand stehen lange Warteschlangen, obwohl die Portion €6 kostet. Wir stellen uns auch an und kaufen uns jeder eine Portion.

Die sind echt sehr gut und eine Riesenportion, kann man fast als Mahlzeit durchgehen lassen. Sind auch noch sehr heiß, wie man an den Mündern von Thomas und Gerhard sehen kann.

Dann gibt es einmal einen Cocktail.

Das SEXMUSEUM ist auch gleich ums Eck, also schauen wir da auch gleich hinein.

Originelle Geburtstagstorte.

Dazu habe ich auch ein kleines Video, klick HIER !

Auch hier die wahnsinnigen Stufen hinunter.

Das ist genau das Richtige für Doris! Man sieht, wie Sie sich freut.

Weiter geht es jetzt durch die Innenstadt, bei vielen Coffeeshops und Cannabis Geschäften vorbei.

So ein Haus habe ich erst in der 5th Avenue in New York gesehen.

Kurze Rast, dann geht es weiter Richtung Rotlichtviertel.

Die Dämmerung bricht heran, die Lichter gehen schön langsam an. In den Hauptstraßen leuchtet schon die Weihnachtsbeleuchtung.

Nun sind wir hier, im berühmten Rotlichtviertel. Es ist jetzt 18Uhr30, natürlich noch zu früh für die Action. Aber eine wunderschöne Stimmung, diese roten Lichter, die sich in der Gracht wieder spiegeln.

Es sind noch kaum Damen in den Fenstern. Und wenn, dann ziehen sie ganz schnell den Vorhang zu, wenn sie meinen Fotoapparat sehen. Aber hier dürfte eine auf Pause sein und vergessen haben, den Vorhang zu zu ziehen. Da sieht man hinein ins eigentliche “Zimmer”. Schaut sehr klein und nicht sehr gemütlich aus.

Naja, was soll es. Wenn ich schon einmal in Amsterdam bin, muss ich natürlich auch einmal einen Coffeeshop ausprobieren. Ich war noch nie in meinem Leben eingeraucht, möchte ich jetzt gerne versuchen.

Hier die genaue “Speisekarte”: Marihuana und Haschisch, die verschiedensten Sorten und Stärken. Zum selber drehen oder fertige Joints. Ich kaufe mir einmal einen Leichten um €5.

Wir finden draußen einen Sitzplatz. Drinnen darf man nämlich nur Joints rauchen, hier draußen auch normale Zigaretten. Es gibt auch nur antialkoholische Getränke, Alkohol ist hier verboten, witzig – nur Rauschgift erlaubt.

Drinnen auch alles übervoll und draußen stehen die Leute Schlange, um zum Verkaufspult zu kommen.

Ich versuche zuerst einen leichten, dann noch einen mittleren Joint. Ich spüre: NICHTS! Habe in den kommenden Tagen auch noch die Cookies und Cannabis Energydrinks ausprobiert. Nichts zeigte bei mir irgendeine Wirkung.

Nach dem Coffeeshop überlegen wir, ob wir so eine Bootsfahrt mit offenem Boot (rauchen!) mit Cocktails machen sollen. Wäre sicher nett. Aber da es nicht mehr wirklich warm ist und die Boote auch keine Heizung haben, fürchten wir, dass wir da nach einer Stunde erfroren sind und lassen es doch sein.

Wir gehen dann doch lieber ins “SPARGO”. Sitzen wir zwar auch im Freien, aber überdacht und mit Heizung.

Zuerst ein paar Cocktails und dann noch eine Kleinigkeit essen.

Danach geht es, bei lustigen Geschäften vorbei, über den Hauptplatz Richtung Hotel.

Mitten am Hauptplatz steht auf einmal ein Klavier. Viele Leute (und Tauben) rund herum, die dem Klavierspiel lauschen. Da am Hauptplatz ist immer irgend etwas – anderes – los.

Bereits kurz nach 22 Uhr sind wir wieder in unserem Hotel angelangt. Aber es war ein sehr schöner, langer Tag und wir haben schon viel von Amsterdam gesehen. Nun noch die Stufen bis in den dritten Stock schaffen und ausruhen, morgen haben wir auch ein großes Programm.
There are 2 comments
  1. Gerhard

    gut komentiert sehr ich bezogen bei der auswahl der Fotos wann kommt der 2 Tag

    • Ja, habe einmal nur kurz schnell aussortiert, um nicht zu viele Fotos am Blog zu haben. ALLE (natürlich auch etwas aussortiert, sonst sind es 5.000 Fotos) kommen dann zum Schluss – NACH Blog: 24.11., 25.11., 26.11. – auf die Startseite meiner HP. Die weiteren Blogs und “alle” Fotos kommen demnächst (ohne mich auf ein Datum festlegen zu können), arbeite daran. Vorher habe ich noch 2 dringendere Dinge zu tun: erstens alle Vorbereitungen für meinen vorgezogenen (gedacht war ursprünglich Dezember) Thailandurlaub: ist nicht ganz so einfach. Brauche außer dem Flug und Hotel noch ein Quarantänehotel (für 1 Tag) mit Bestätigung für THAIPASS, eine Kranken- und Rückholversicherung auf englisch, die Impfbestätigungen, Internationalen Führerschein, PCR-Test….das habe ich bereits zu 95% erledigt. Über eine Stunde habe ich gestern Nacht gewerkelt, um das Formular (mit Daten, Bildern, QR-Codes) für den THAIPASS auszufüllen, die wollen alles ganz genau wissen – ist aber auch gut so wegen Sicherheit. Und zweitens ist seit gestern tatsächlich mein NAS-Server in Betrieb. Da muss ich jetzt einmal die Daten (Bilder, Videos,..) kopieren und alles – per permanenter Fernwartung aus Zürich – so einrichten, dass ich auch in Thailand per Laptop auf alle meine Daten Zugriff habe. Also ich hoffe, dass sich das ganze AMSTERDAM noch vor dem 17.11. ausgeht, weil in Thailand werde ich ja wieder “ein paar” Fotos machen, aber versprechen kann ich es nicht.

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